Wie funktionieren ESD-Tester?

Selbst die beste ESD-Ausrüstung schützt nicht, wenn sie nicht regelmäßig geprüft wird. ESD-Tester gehören deshalb zur Grundausstattung jeder EPA.

Was ist ein ESD-Tester und warum ist er wichtig?

Ein Messgerät zur Kontrolle der Funktion der ESD-Schutzelemente – Erdung von Personen, Armbänder, Schuhe, Böden und Arbeitsflächen.

Wie funktionieren sie?

Sie messen elektrischen Widerstand, die Durchgängigkeit der Verbindung und den Erdwiderstand und vergleichen die Werte mit eingestellten Grenzwerten.

Typen von Testern

Armbandtester

Die häufigsten, mehrmals täglich genutzt.

Schuhtester

Prüfung des Systems Person–Schuh–Boden, oft am Eingang der EPA.

Kombitester

Armband und Schuhe gleichzeitig.

Oberflächenwiderstandsmessgeräte

Für Tische, Matten und Böden.

Monitoringsysteme

Kontinuierliche automatische Kontrolle, vor allem in Automotive und Halbleiterfertigung.

Was lässt sich messen und wie oft?

Armbänder und Schuhe täglich, Flächen und Böden regelmäßig – nach dem Messplan des ESD-Programms und der ČSN EN 61340-5-1.

Häufige Fehler

Unregelmäßiges Prüfen, fehlende Protokolle, falsch eingestellte Grenzwerte oder defekte Kabel. Wie eine Gesamtkontrolle abläuft, zeigt wie ein ESD-Audit abläuft.

Fazit

Tester machen den ESD-Schutz messbar und nachweisbar. Bei der Auswahl von ESD-Schuhen hilft ein eigener Artikel; weitere Anleitungen im ESD-Ratgeber.