Wie läuft ein ESD-Audit ab?
Ein ESD-Audit ist die systematische Prüfung der Maßnahmen zum Schutz der Elektronik vor elektrostatischer Entladung. Ziel ist festzustellen, ob der Schutz in der Praxis tatsächlich funktioniert.
Was ist ein ESD-Audit?
Die Überprüfung, ob die Organisation die Anforderungen ihres ESD-Programms und der ČSN EN 61340-5-1 einhält. Interne Audits führen eigene Mitarbeiter durch, externe ein unabhängiger Spezialist.
Warum ist ein Audit wichtig?
Auch ein gut geplanter EPA-Arbeitsplatz kann mit der Zeit ausfallen – durch Verschleiß, beschädigte Kabel, Prozessänderungen oder mangelnde Disziplin. Das Audit deckt solche Schwachstellen auf.
Was prüft der Auditor?
Dokumentation
Richtlinien, Verfahren, Verantwortlichkeiten, Messplan und Schulungsunterlagen. Häufiges Problem: Die Dokumentation entspricht nicht der Praxis.
EPA-Bereich
Zonenkennzeichnung, Zustand der Tische, Erdungspunkte und Lagerung. Ein häufiger Fehler sind ungeeignete Kunststoffteile innerhalb der EPA.
Erdung der Mitarbeiter
ESD-Armbänder, ESD-Schuhe, Erdungskabel und Monitoringsysteme.
Flächen, Böden und Lagerung
Oberflächen- und Ableitwiderstand von Matten und Böden; verwendete Behälter und Schirmbeutel.
Welche Messungen erfolgen?
Mit Messgeräten werden Widerstände und Erdungswege geprüft. Wie das funktioniert, erklärt wie ESD-Tester funktionieren.
Ergebnis und Korrekturmaßnahmen
Das Audit endet mit einem Bericht: festgestellte Abweichungen, Fristen und Verantwortliche für die Behebung. Wichtig ist die anschließende Kontrolle der Umsetzung.
Fazit
Regelmäßige Audits halten den ESD-Schutz dauerhaft wirksam. Die Grundlage legt wie man ein ESD-Programm einführt; weitere Themen im ESD-Ratgeber.
